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<2001-04-29> Erlaeuterungen zur Einrichtung neuer Gruppen in de.*
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Dirk Nimmich  
Tingnan ang aking profile   Isalin sa Isinalin (Tingnan ang Orihinal)
 Higit pang mga opsyon 5 Nob, 07:00
Newsgroups: de.admin.infos, de.answers, news.answers
Sundan-Sa: de.admin.news.regeln
Mula: f...@roxel.ms.sub.org (Dirk Nimmich)
Petsa: 4 Nov 2009 23:00:15 -0000
Lokal: Huweb 5 Nob 2009 07:00
Paksa: <2001-04-29> Erlaeuterungen zur Einrichtung neuer Gruppen in de.*
Archive-name: de-newusers/dana-manual
Posting-frequency: weekly
Last-modified: 2001-04-29
URL: http://www.afaik.de/usenet/faq/dana-manual/
URL: http://www.kirchwitz.de/~amk/dai/dana-manual

  Erläuterungen zur Einrichtung neuer Gruppen in der »de-Hierarchie«
  Von Thomas Roessler. Nach einem Entwurf von Dirk Nimmich
  $Revision: 1.33 $
  ____________________________________________________________

  Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung

     1.1 Adressatenkreis
     1.2 Was ist ein RfD?

  2. Vor dem RfD

  3. Formulierung eines RfD

     3.1 Aufbau
     3.2 Wahl des Gruppennamens
     3.3 Die Kurzbeschreibung
     3.4 Der Status
     3.5 Die Charta
     3.6 Die Begründung
     3.7 Muster
        3.7.1 RfD für eine unmoderierte Gruppe
        3.7.2 RfD für eine moderierte Gruppe
        3.7.3 Der RfD-Generator

  4. Einsenden des RfD an die Moderation

  5. Nach der Veröffentlichung

  6. Die Abstimmung

     6.1 Inhalt eines CfV
     6.2 Ein Muster-CfV
     6.3 Technische Voraussetzungen für die Durchführung
     6.4 Unabhängige Wahlleiter

  7. Schlußbemerkungen

     7.1 Literatur
     7.2 Glossar
     7.3 Die Mentoren
     7.4 Danksagungen

  ______________________________________________________________________

  1.  Einleitung

  1.1.  Adressatenkreis

  Dieser Text richtet sich an diejenigen, die eine Newsgroup in der »de-
  Hierarchie« einrichten wollen.  Er versucht, einen Teil der gerade für
  »Neulinge« häufig frustrierenden Standardargumentation in
  de.admin.news.groups vorwegzunehmen und die in dem Posting
  »Einrichtung von Usenet-Gruppen in "de.*"« (Archive-Name: de-
  newusers/einrichtung) niedergelegten Richtlinien zur Einrichtung neuer
  Gruppen zu erläutern.

  Jedem Unerfahrenen, der eine Wahl in der »de-Hierarchie« durchführen
  will, sei empfohlen, sich vorher mit einer möglichst weit gediehenen
  Beschreibung seines Vorschlags an <mento...@dana.de> zu richten. Unter
  dieser Adresse ist eine Gruppe von Freiwilligen zu erreichen, die
  bereit sind, den Proponenten bei der Abfassung des endgültigen RfDs zu
  beraten und während des weiteren Procederes zu begleiten.

  Natürlich gibt es keinerlei Zwang, auf dieses Angebot einzugehen; es
  handelt sich lediglich um eine Möglichkeit, sich Anregungen und
  Anmerkungen zu seinem Vorschlag einzuholen, bevor man sich damit an
  die Öffentlichkeit wendet.

  Dieser Text bezieht sich nicht auf die Einrichtung von Gruppen in der
  Unterhierarchie de.alt:  Dort wird eine Gruppe in de.alt.admin
  vorgeschlagen.  Ergab die dortige Diskussion keinen gar zu heftigen
  Gegenwind, wird die Gruppe eingerichtet.

  1.2.  Was ist ein RfD?

  Ein RfD (kurz für »Request for Discussion«) ist der formale Aufruf zur
  Diskussion, der am Anfang jedes Verfahrens zur Einrichtung,
  Umbenennung etc. einer Gruppe in der »de-Hierarchie« steht.  Er wird
  in de.admin.news.announce veröffentlicht und dient als Grundlage der
  nachfolgenden Diskussion in de.admin.news.groups, während der er auf
  inhaltliche Qualität und Akzeptanz abgeklopft und verfeinert wird.  Am
  Ende dieser Diskussion steht üblicherweise der Aufruf zu einer
  Abstimmung (»Call for Votes« oder kurz »CfV« genannt), in der die
  Akzeptanz des Vorschlags festgestellt wird.

  Vom Ausgang dieser Abstimmung hängt die Annahme des Vorschlags ab.
  Nach den Regeln bedarf es zur Annahme einer Gruppe einer
  Zweidrittelmehrheit.  Die aktuellen Wahlregeln werden regelmäßig u. a.
  in de.admin.infos unter dem Subject »Einrichtung von Usenet-Gruppen in
  "de.*"« gepostet.

  2.  Vor dem RfD

  Bevor man mit der Arbeit an einem RfD beginnt, sollte man sich selbst
  immer die Frage stellen, ob die gewünschte Änderung wirklich benötigt
  wird; bei der Neueinrichtung einer Gruppe sollte man insbesondere auf
  die folgenden Punkte achten:

  1. Existiert bereits eine deutschsprachige Gruppe zum Thema?  Es ist
     nicht sinnvoll, eine zweite Gruppe zur Diskussion ein und desselben
     Themas einzurichten; ein entsprechender Vorschlag würde
     zwangsläufig scheitern.  Existiert andererseits eine Gruppe, in der
     das gewünschte Thema diskutiert wird, ist diese Gruppe aber
     überfüllt, so ist es unter Umständen sinnvoll, diese Gruppe in
     mehrere Gruppen aufzuspalten.

  2. Besteht im Netz Interesse am Thema?  Öffentliche Selbstgespräche
     sind auf Dauer ermüdend.  Im eigenen Interesse sollte man zunächst
     versuchen festzustellen, ob das gewünschte Thema überhaupt im Netz
     diskutiert wird.  Gibt es in verschiedenen Gruppen wiederkehrende
     Diskussionen, die sich auf das gewünschte Thema beziehen?  Gibt es
     Mailinglisten, die sich mit dem Thema auseinandersetzen?

  3. Existiert schon ein Vorschlag?  Es ist wenig sinnvoll, eine weitere
     Diskussion zu beginnen, wenn die Einrichtung einer Gruppe zum
     gewünschten Thema bereits im Gespräch ist.  Anstatt einen formellen
     Vorschlag einzureichen, sollte man sich in de.admin.news.groups
     aktiv an der laufenden Diskussion beteiligen.  In der Gruppe
     de.admin.news.announce wird regelmäßig der Status der laufenden
     Verfahren veröffentlicht.

  4. Gab es kürzlich einen ähnlichen Vorschlag?  Viele regelmäßige Leser
     von de.admin.news.groups reagieren mit Unwillen, wenn Vorschläge,
     über die gerade erst in epischer Breite diskutiert und abgestimmt
     wurde, wieder vorgebracht werden. Es wird allgemein empfohlen, vor
     der Wiedervorlage eines abgelehnten Vorschlages eine Denkpause von
     mindestens sechs Monaten einzulegen.

  Ist man nach der Überprüfung dieser Punkte der Ansicht, daß eine neue
  Gruppe im allgemeinen Interesse liegt, sollte man sich nach
  Verbündeten umsehen: Es schadet nicht, wenn ein Vorschlag während der
  Diskussion von einer ganzen Reihe von Leuten, die an dem
  vorgeschlagenen Thema Interesse haben und später in der Gruppe posten
  würden, unterstützt wird.

  3.  Formulierung eines RfD

  3.1.  Aufbau

  Ein RfD für die Neueinrichtung einer Gruppe besteht aus einem
  Namensvorschlag für die Gruppe, dem Status der Gruppe (moderiert oder
  unmoderiert), einer zugehörigen Kurzbeschreibung und einer Charta.
  Als Grundlage für die Diskussion sollte ferner der Hintergrund des
  Vorschlags erläutert werden.  In dieser Erläuterung sollte man
  insbesondere auf die oben genannten Punkte eingehen; andernfalls muß
  man damit rechnen, daß sie als »Standardfragen« in der Diskussion
  wieder auftauchen.

  Ein RfD sollte üblicherweise nur einen einzelnen Gruppenvorschlag
  behandeln - es verwirrt nur, wenn eine Gruppe über das
  Fortpflanzungsverhalten der Pflastersteine unter Berücksichtigung des
  besonderen Einflusses des Sonnenlichts im gleichen Thread diskutiert
  wird wie eine Gruppe, die dem Diskurs über die gesellschaftlichen
  Auswirkungen des Fernsehens dient.  Eine Ausnahme von dieser Regel
  stellt die schon oben angesprochene Aufspaltung von Gruppen dar: Hier
  sollte man Sammel-RfDs und -CfVs veranstalten.  Eine Sammelabstimmung
  ist so zu verfassen, daß jede Entscheidung auch einzeln zur Abstimmung
  kommen könnte.  Eine Ausnahme gibt es bei der Aufteilung einer Gruppe:
  Die Umbenennung einer Gruppe in Gruppe.misc bei Annahme mindestens
  einer Untergruppe kann automatisch erfolgen.

  3.2.  Wahl des Gruppennamens

  Der Name besteht aus mehreren durch Punkte getrennten Segmenten.  Die
  einzelnen Segmente dürfen nicht länger als 30 Zeichen werden und
  müssen mindestens je einen Buchstaben enthalten. Zu beachten ist
  dabei, daß sich unterschiedliche Segmentnamen auf gleicher Ebene
  schon vor dem 15. Zeichen unterscheiden müssen. Erlaubte Zeichen
  innerhalb eines Segments sind die Kleinbuchstaben (a-z), die
  arabischen Ziffern (0-9) sowie das Plus- (+) und das Minus-Zeichen
  (-).

  Der Name sollte so aussagekräftig wie möglich sein und sich dabei in
  die bestehende Namenshierarchie einpassen:

     de.alt
        ist eine Unterhierarchie, in der eigene Regeln gelten.  Die
        Einrichtung von Gruppen in dieser Unterhierarchie wird hier
        nicht behandelt.

     de.admin
        beschäftigt sich mit der administrativen Seite des Usenet, also
        im wesentlichen mit dem Mail- und Newsaustausch im Netz und der
        Fortentwicklung der de-Newsgroups.

     de.comm
        dient der Diskussion über Kommunikation und
        Kommunikationstechnik. Diese Unterhierarchie hat eine noch
        weiter differenzierte Struktur: de.comm.anbieter.* ist Themen
        rund um Sprachtelekommunikationsanbietern zugedacht, während
        de.comm.provider.* die Anbieter von Internet und
        Internetdiensten meint; de.comm.geraete.* dient der Diskussion
        über die zur Kommunikation benötigten Geräte, de.comm.technik.*
        der über die dahinterliegende Technik; de.comm.infosystems.*
        behandelt Informationssysteme wie das World Wide Web (WWW),
        WAIS oder Hyper-G; de.comm.internet.* ist mit einigen Aspekten
        des Internets befaßt; de.comm.protocols.* beschäftigt sich mit
        Kommunikationsprotokollen und de.comm.software.* mit
        Kommunikationssoftware.

     de.comp
        dreht sich um Computer und alles, was damit zu tun hat.  Auch
        diese Unterhierarchie ist weitergehend gegliedert: In
        de.comp.os.* wird über Betriebssysteme gesprochen, Hardware
        diskutiert man in de.comp.sys.* (Komplettsysteme) bzw.
        de.comp.hardware.* (Einzelteile), und Programmiersprachen als
        solche werden in de.comp.lang.* debattiert. Daneben gibt es
        noch de.comp.datenbanken.* für Datenbankmanagementsysteme,
        de.comp.office-pakete.* für integrierte Büroanwendungen und
        de.comp.text.* zum Diskutieren über Textformate und
        Texterzeuger.

     de.markt
        ist der Kleinanzeigenbereich des deutschsprachigen Usenet: Hier
        werden nicht-kommerzielle Angebote und Gesuche
...

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Dirk Nimmich  
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  Erläuterungen zur Einrichtung neuer Gruppen in der »de-Hierarchie«
  Von Thomas Roessler. Nach einem Entwurf von Dirk Nimmich
  $Revision: 1.33 $
  ____________________________________________________________

  Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung

     1.1 Adressatenkreis
     1.2 Was ist ein RfD?

  2. Vor dem RfD

  3. Formulierung eines RfD

     3.1 Aufbau
     3.2 Wahl des Gruppennamens
     3.3 Die Kurzbeschreibung
     3.4 Der Status
     3.5 Die Charta
     3.6 Die Begründung
     3.7 Muster
        3.7.1 RfD für eine unmoderierte Gruppe
        3.7.2 RfD für eine moderierte Gruppe
        3.7.3 Der RfD-Generator

  4. Einsenden des RfD an die Moderation

  5. Nach der Veröffentlichung

  6. Die Abstimmung

     6.1 Inhalt eines CfV
     6.2 Ein Muster-CfV
     6.3 Technische Voraussetzungen für die Durchführung
     6.4 Unabhängige Wahlleiter

  7. Schlußbemerkungen

     7.1 Literatur
     7.2 Glossar
     7.3 Die Mentoren
     7.4 Danksagungen

  ______________________________________________________________________

  1.  Einleitung

  1.1.  Adressatenkreis

  Dieser Text richtet sich an diejenigen, die eine Newsgroup in der »de-
  Hierarchie« einrichten wollen.  Er versucht, einen Teil der gerade für
  »Neulinge« häufig frustrierenden Standardargumentation in
  de.admin.news.groups vorwegzunehmen und die in dem Posting
  »Einrichtung von Usenet-Gruppen in "de.*"« (Archive-Name: de-
  newusers/einrichtung) niedergelegten Richtlinien zur Einrichtung neuer
  Gruppen zu erläutern.

  Jedem Unerfahrenen, der eine Wahl in der »de-Hierarchie« durchführen
  will, sei empfohlen, sich vorher mit einer möglichst weit gediehenen
  Beschreibung seines Vorschlags an <mento...@dana.de> zu richten. Unter
  dieser Adresse ist eine Gruppe von Freiwilligen zu erreichen, die
  bereit sind, den Proponenten bei der Abfassung des endgültigen RfDs zu
  beraten und während des weiteren Procederes zu begleiten.

  Natürlich gibt es keinerlei Zwang, auf dieses Angebot einzugehen; es
  handelt sich lediglich um eine Möglichkeit, sich Anregungen und
  Anmerkungen zu seinem Vorschlag einzuholen, bevor man sich damit an
  die Öffentlichkeit wendet.

  Dieser Text bezieht sich nicht auf die Einrichtung von Gruppen in der
  Unterhierarchie de.alt:  Dort wird eine Gruppe in de.alt.admin
  vorgeschlagen.  Ergab die dortige Diskussion keinen gar zu heftigen
  Gegenwind, wird die Gruppe eingerichtet.

  1.2.  Was ist ein RfD?

  Ein RfD (kurz für »Request for Discussion«) ist der formale Aufruf zur
  Diskussion, der am Anfang jedes Verfahrens zur Einrichtung,
  Umbenennung etc. einer Gruppe in der »de-Hierarchie« steht.  Er wird
  in de.admin.news.announce veröffentlicht und dient als Grundlage der
  nachfolgenden Diskussion in de.admin.news.groups, während der er auf
  inhaltliche Qualität und Akzeptanz abgeklopft und verfeinert wird.  Am
  Ende dieser Diskussion steht üblicherweise der Aufruf zu einer
  Abstimmung (»Call for Votes« oder kurz »CfV« genannt), in der die
  Akzeptanz des Vorschlags festgestellt wird.

  Vom Ausgang dieser Abstimmung hängt die Annahme des Vorschlags ab.
  Nach den Regeln bedarf es zur Annahme einer Gruppe einer
  Zweidrittelmehrheit.  Die aktuellen Wahlregeln werden regelmäßig u. a.
  in de.admin.infos unter dem Subject »Einrichtung von Usenet-Gruppen in
  "de.*"« gepostet.

  2.  Vor dem RfD

  Bevor man mit der Arbeit an einem RfD beginnt, sollte man sich selbst
  immer die Frage stellen, ob die gewünschte Änderung wirklich benötigt
  wird; bei der Neueinrichtung einer Gruppe sollte man insbesondere auf
  die folgenden Punkte achten:

  1. Existiert bereits eine deutschsprachige Gruppe zum Thema?  Es ist
     nicht sinnvoll, eine zweite Gruppe zur Diskussion ein und desselben
     Themas einzurichten; ein entsprechender Vorschlag würde
     zwangsläufig scheitern.  Existiert andererseits eine Gruppe, in der
     das gewünschte Thema diskutiert wird, ist diese Gruppe aber
     überfüllt, so ist es unter Umständen sinnvoll, diese Gruppe in
     mehrere Gruppen aufzuspalten.

  2. Besteht im Netz Interesse am Thema?  Öffentliche Selbstgespräche
     sind auf Dauer ermüdend.  Im eigenen Interesse sollte man zunächst
     versuchen festzustellen, ob das gewünschte Thema überhaupt im Netz
     diskutiert wird.  Gibt es in verschiedenen Gruppen wiederkehrende
     Diskussionen, die sich auf das gewünschte Thema beziehen?  Gibt es
     Mailinglisten, die sich mit dem Thema auseinandersetzen?

  3. Existiert schon ein Vorschlag?  Es ist wenig sinnvoll, eine weitere
     Diskussion zu beginnen, wenn die Einrichtung einer Gruppe zum
     gewünschten Thema bereits im Gespräch ist.  Anstatt einen formellen
     Vorschlag einzureichen, sollte man sich in de.admin.news.groups
     aktiv an der laufenden Diskussion beteiligen.  In der Gruppe
     de.admin.news.announce wird regelmäßig der Status der laufenden
     Verfahren veröffentlicht.

  4. Gab es kürzlich einen ähnlichen Vorschlag?  Viele regelmäßige Leser
     von de.admin.news.groups reagieren mit Unwillen, wenn Vorschläge,
     über die gerade erst in epischer Breite diskutiert und abgestimmt
     wurde, wieder vorgebracht werden. Es wird allgemein empfohlen, vor
     der Wiedervorlage eines abgelehnten Vorschlages eine Denkpause von
     mindestens sechs Monaten einzulegen.

  Ist man nach der Überprüfung dieser Punkte der Ansicht, daß eine neue
  Gruppe im allgemeinen Interesse liegt, sollte man sich nach
  Verbündeten umsehen: Es schadet nicht, wenn ein Vorschlag während der
  Diskussion von einer ganzen Reihe von Leuten, die an dem
  vorgeschlagenen Thema Interesse haben und später in der Gruppe posten
  würden, unterstützt wird.

  3.  Formulierung eines RfD

  3.1.  Aufbau

  Ein RfD für die Neueinrichtung einer Gruppe besteht aus einem
  Namensvorschlag für die Gruppe, dem Status der Gruppe (moderiert oder
  unmoderiert), einer zugehörigen Kurzbeschreibung und einer Charta.
  Als Grundlage für die Diskussion sollte ferner der Hintergrund des
  Vorschlags erläutert werden.  In dieser Erläuterung sollte man
  insbesondere auf die oben genannten Punkte eingehen; andernfalls muß
  man damit rechnen, daß sie als »Standardfragen« in der Diskussion
  wieder auftauchen.

  Ein RfD sollte üblicherweise nur einen einzelnen Gruppenvorschlag
  behandeln - es verwirrt nur, wenn eine Gruppe über das
  Fortpflanzungsverhalten der Pflastersteine unter Berücksichtigung des
  besonderen Einflusses des Sonnenlichts im gleichen Thread diskutiert
  wird wie eine Gruppe, die dem Diskurs über die gesellschaftlichen
  Auswirkungen des Fernsehens dient.  Eine Ausnahme von dieser Regel
  stellt die schon oben angesprochene Aufspaltung von Gruppen dar: Hier
  sollte man Sammel-RfDs und -CfVs veranstalten.  Eine Sammelabstimmung
  ist so zu verfassen, daß jede Entscheidung auch einzeln zur Abstimmung
  kommen könnte.  Eine Ausnahme gibt es bei der Aufteilung einer Gruppe:
  Die Umbenennung einer Gruppe in Gruppe.misc bei Annahme mindestens
  einer Untergruppe kann automatisch erfolgen.

  3.2.  Wahl des Gruppennamens

  Der Name besteht aus mehreren durch Punkte getrennten Segmenten.  Die
  einzelnen Segmente dürfen nicht länger als 30 Zeichen werden und
  müssen mindestens je einen Buchstaben enthalten. Zu beachten ist
  dabei, daß sich unterschiedliche Segmentnamen auf gleicher Ebene
  schon vor dem 15. Zeichen unterscheiden müssen. Erlaubte Zeichen
  innerhalb eines Segments sind die Kleinbuchstaben (a-z), die
  arabischen Ziffern (0-9) sowie das Plus- (+) und das Minus-Zeichen
  (-).

  Der Name sollte so aussagekräftig wie möglich sein und sich dabei in
  die bestehende Namenshierarchie einpassen:

     de.alt
        ist eine Unterhierarchie, in der eigene Regeln gelten.  Die
        Einrichtung von Gruppen in dieser Unterhierarchie wird hier
        nicht behandelt.

     de.admin
        beschäftigt sich mit der administrativen Seite des Usenet, also
        im wesentlichen mit dem Mail- und Newsaustausch im Netz und der
        Fortentwicklung der de-Newsgroups.

     de.comm
        dient der Diskussion über Kommunikation und
        Kommunikationstechnik. Diese Unterhierarchie hat eine noch
        weiter differenzierte Struktur: de.comm.anbieter.* ist Themen
        rund um Sprachtelekommunikationsanbietern zugedacht, während
        de.comm.provider.* die Anbieter von Internet und
        Internetdiensten meint; de.comm.geraete.* dient der Diskussion
        über die zur Kommunikation benötigten Geräte, de.comm.technik.*
        der über die dahinterliegende Technik; de.comm.infosystems.*
        behandelt Informationssysteme wie das World Wide Web (WWW),
        WAIS oder Hyper-G; de.comm.internet.* ist mit einigen Aspekten
        des Internets befaßt; de.comm.protocols.* beschäftigt sich mit
        Kommunikationsprotokollen und de.comm.software.* mit
        Kommunikationssoftware.

     de.comp
        dreht sich um Computer und alles, was damit zu tun hat.  Auch
        diese Unterhierarchie ist weitergehend gegliedert: In
        de.comp.os.* wird über Betriebssysteme gesprochen, Hardware
        diskutiert man in de.comp.sys.* (Komplettsysteme) bzw.
        de.comp.hardware.* (Einzelteile), und Programmiersprachen als
        solche werden in de.comp.lang.* debattiert. Daneben gibt es
        noch de.comp.datenbanken.* für Datenbankmanagementsysteme,
        de.comp.office-pakete.* für integrierte Büroanwendungen und
        de.comp.text.* zum Diskutieren über Textformate und
        Texterzeuger.

     de.markt
        ist der Kleinanzeigenbereich des deutschsprachigen Usenet: Hier
        werden nicht-kommerzielle Angebote und Gesuche
...

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